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K wie Kondomgröße

Die richtige Kondomgröße ist ein oft unterschätztes, aber entscheidendes Thema für sicheren und angenehmen Sex. Ein schlecht sitzendes Kondom kann das Risiko für ein Verrutschen oder Reißen erhöhen und damit den Schutz vor ungewollten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) beeinträchtigen. Doch wie findet man die passende Größe?

Warum ist die Kondomgröße so wichtig?

Ein zu enges Kondom kann unangenehm sein, einschneiden und leichter reißen. Ein zu weites Kondom hingegen kann abrutschen und damit seinen Schutz verlieren. Die richtige Passform sorgt für Sicherheit, Komfort und ein besseres Empfinden während des Geschlechtsverkehrs.

Wie misst man die passende Kondomgröße?

Um die passende Größe zu finden, ist der Umfang des erigierten Penis ausschlaggebend. Dabei geht man wie folgt vor:

Penisumfang messen – Mit einem Maßband oder einem Papierstreifen direkt hinter der Eichel den Umfang messen und diesen Wert ablesen.

Größentabelle nutzen – Anhand des Umfangs kann die passende Breite des Kondoms bestimmt werden. Die meisten Kondomhersteller bieten Tabellen zur Orientierung an.

Länge beachten – Die Länge des Kondoms ist meist weniger entscheidend als die Breite, da ein zu langes Kondom einfach abgerollt werden kann.

    Kondomgrößen im Überblick

    Schmal (bis ca. 49 mm Nominalbreite) – Für einen Penisumfang bis ca. 10 cm.
    Standard (50-54 mm Nominalbreite) – Für einen Umfang von ca. 11-12 cm.
    Groß (55 mm und mehr) – Für einen Umfang ab ca. 13 cm.

    Sicherheit durch die richtige Größe

    Die richtige Kondomgröße ist essenziell für sicheren, angenehmen und sorgenfreien Sex. Wer sich die Zeit nimmt, die passende Größe zu finden, kann das Liebeserlebnis verbessern und dabei optimalen Schutz gewährleisten.